BERND KÜTTNER Heizung - Wärmepumpen - Klima

Wärmepumpen

Meine lösung für Sie (bilder)


Wärmepumpen funktionieren wie ein Kühlschrank, nur nach umgekehrtem Prinzip.

Dabei wird elektrische (nicht immer siehe -> Links -> Gaswärmepumpen) sowie Umweltenergie in Wärme umgewandelt.

Es werden je nach Medium der genutzten Umweltenergie 4 Arten unterscheiden:

  • Luftwärmepumpen (1)
  • Solewärmepumpen (2)
  • Brunnenwärmepumpen (3)
  • Erdsondenwärmepumpen (4)

Alle 4 Arten haben Vor- und Nachteile.
Vorteil von (2) - (4) sind niedrigere laufende Energiekosten. Nachteile von (2) - (4) sind hohe Investitionskosten. Für Erdsonden fallen Kosten von ca. 10.000 EUR für 2 Bohrungen an. Große Einfamilienhäuser werden oft mit bis zu 5 Bohrungen bestückt, so dass hier neben den Kosten für die eigentliche Wärmepumpe nochmals ca. 25.000 EUR für die Bohrungen zu kalkulieren sind.

Ein Beispiel:

Wärmepumpe A kostet 10.000 EUR, 5.000 EUR mehr als Wärmepumpe B.

Bei einem Amortisationszeitraum von 10 Jahren und einem Zinsfuß von 4,5% muss Wärmepumpe A jährliche Heizkosten von 350 EUR statt 1.000 EUR bei Wärmepumpe B bringen.
Sie sehen, wie schwierig es wird, hohe Investitionskosten einzuspielen.
Und den Amortisationszeitraum zu verlängern ist zwar möglich. Aber damit steigt das Risiko. Denn wir können nicht den Energiemarkt verlässlich voraussagen. Auch eine Aussage über die Änderung der Technik kann nicht vorhenommen werden.
Wer kann sagen, wie hoch der COP einer Luftwärmepumpe in 10 Jahren sein wird?
Ein weitere Unsicherheitsfaktor ist die Robustheit der Geräte.



Aus den Vor- und Nachteilen der linken Spalte habe ich mich für den Einsatz von Luftwärmepumpen entschieden.

Hier haben wir den Vorteil von grds. niedrigeren Anschaffungskosten (da Kosten für Erdarbeiten von vorherein wegfallen). Um diesen Vorteil nicht durch zu geringe Ernergieeinsparungen zu kompensieren, habe ich auf dem Markt der Luftwärmepumpenhersteller umgeschaut und mich für Geräte der Marke Toshiba entschieden. Diese Geräte erreichen einen COP von bis zu 4,61 bei einer Außentemperatur von 7° Celsius und 35° Celsius Vorlauftemperatur. Damit führen diese Geräte derzeit die Spitze der Luftwärmepumpen an.

Da es sich ausschließlich um invertergeregelte Geräte handelt, benötigen Sie grds. keinen zusätzlichen Pufferspeicher, da das Gerät immer die Leistung bringt, die benötigt wird.

Es bieten sich dabei zwei verschiedene Installationsvarianten an:

  • Direktverdampfung (1)
  • Warmwassersatz (2)

Bei Variante (1) werden statt normalen Heizkörpern Inneneinheiten (z.B. Deckenkassetten oder Truhen) eingesetzt, in denen das Kältemittel zirkuliert und direkt verdampft wird.

Bei Variante (2) wird mit einem Kältemittel- und einem Wasserkreislauf gearbeitet, welcher durch einen Plattenwärmetauscher getrennt ist. An den Wasserkreislauf werden nun normale Heizkörper oder Gebläsekonvektoren sowie die Fußbodenheizung angeschlossen.

Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile. Welche Lösung die bessere ist, hängt vom speziellen Einzelfall ab. Ist z.B. bereits ausreichend Fußbodenheizung vorhanden, ist Variante (2) zu empfehlen.









Variante (2) oben - Variante (1) unten


    




Diese Kombination ist die kommende Technik im Heizungsbau der nächsten Jahre. Japanische Spitzentechnologie führt durch hohe Stückzahlen am Weltmarkt zu bezahlbarer Wärmepumpentechnik. Der Markt ist derzeit gerade im Aufbruch. Auch andere Hersteller haben dieses Konzept für sich entdeckt und versuchen Kunden zu gewinnen.
Lassen Sie sich in einem Beratungsgespräch die Vorteile dieser Technik erklären. Rufen Sie mich einfach an (+49 3772 22924).

Ihr
Bernd Küttner